Botschafterin der DGESS
Anne-Sophie Monrad

Foto: Helge Henry Branscheidt
"Die unnatürlichen Körperideale der Modeindustrie haben meine Essstörung ausgelöst. Je weniger ich als Model aß, je mehr Lob bekam ich.
Dass mein Körper immer stärker litt hat niemanden gestört. Die Essstörung in mir war jahrelang laut, doch mein Wille sie loszuwerden wurde irgendwann lauter.
Ich werde nie vergessen, wie unglaublich schwer es war, wieder ein gesundes Essverhalten aufzubauen. Die Entscheidung, eine Therapie zu machen, war eine der besten, die ich je getroffen habe.
Es ist mir eine Ehre, als Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen meine Stimme zu nutzen und anderen Betroffenen zu helfen."
Botschafterin der DGESS
Verena Fiebiger

Foto: Wolfgang Gruber
"Ich podcaste seit Jahren über mentale Gesundheit, immer mit der Bereitschaft, eigene Erfahrungen zu teilen. Auch ich hatte verinnerlicht: Wenn nichts klappt, sei wenigstens dünn! Ich habe lange gebraucht, meinen Fokus weg zu lenken von den vermeintlichen Makeln und diese Stellen meines Körpers nicht mehr unter dem Vergrößerungsglas zu sehen.
Wer seinen Selbstwert allein über Äußerlichkeiten reguliert, wird nicht aufhören können, die Säge anzusetzen, bis alles zurechtgestutzt ist, während es innen leer und hungrig bleibt. Für ein zufriedenes Leben ist es nebensächlich, ein paar Kilos mehr oder weniger zu wiegen. Schönheit ist keine Eigenschaft. Was zählt, ist der Wert, den wir uns selbst zuschreiben können, unabhängig von Leistung und Zweck. Und diesen Selbstwert kann man lernen.
Ich freue mich sehr, die wichtige Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen unterstützen zu dürfen."
