DAG Sept org
Vom 28. bis 30. September findet in Potsdam, Campus Griebnitzsee die 33. Jahrestagung statt.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier

DGESS kleiner

Der 6. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen DGESS findet vom 01.03. bis 03.03.2018 in München statt.

Mehr Informationen unter DGESS Kongress 2018

  

 logo oneVom 19. bis 21. Oktober 2017 findet in Alpbach, Tirol, Österreich der 25. Internationale Jubiläumskongress des Netzwerk Esstörungen statt.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier

baustelle2Die Christina Barz Stiftung vergibt den Christina Barz - Forschungspreis 2017 an graduierte Nachwuchswissenschaftler/innen, die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch - anorektischer Verhaltensweisen“  arbeiten.

Der Preis ist mit 30.000 € dotiert und wird vorzugsweise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum verliehen.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung, dem u. a. der letzte Präsident der DGPPN und der Vorgänger des amtierenden Sprechers der Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie an den deutschen Universitäten angehören. Der Preis kann sowohl an eine Einzelpersönlichkeit als auch an eine Forschungsgruppe verliehen werden.

Weitere Informationen finden Sie in der pdf-Datei Christina Barz_Forschungspreis

baustelle2Die Christina Barz - Stiftung vergibt ein Christina Barz - Auslandsstipendium an graduierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus Deutschland , die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch - anorektischer Verhaltensweisen“ arbeiten.

Das Stipendium in Höhe von 1.700 Euro monatlich wird für die Dauer eines Jahres gewährt. Zusätzlich werden pro Monat ein Sachkostenzuschuss in Höhe von 150 Euro sowie ein variabler Auslandszuschlag gezahlt.

Ausführliche Informationen finden Sie in der pdf-Datei Auslandsstipendium_2017

Im Frühjahr 2005 konstituierte sich erstmals die Arbeitsgemeinschaft zur Erstellung der Leitlinien für die Diagnostik und Therapie der Essstörungen. Ihr gehörten Vertreter aller vier Fachgesellschaften an, die in Deutschland an der Versorgung von PatientInnen mit Essstörungen beteiligt sind (DGKJP, DPGs, DGPM, DGPPN). Die Leitlinien wurden 2011 fertiggestellt und von der AWMF ins Netz gestellt. Außerdem erfolgte eine Veröffentlichung der Leitlinien im Springer-Verlag (Herpertz et al. 2011 S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung der Essstörungen).

Auf der Basis der wissenschaftlichen Leitlinien wurden 2015 die Patientenleitlinien (Zeeck & Herpertz 2015) veröffentlicht.

Die wissenschaftlichen Leitlinien verloren ihre Gültigkeit mit Ende des Jahres 2015. Im Sommer 2015 konstituierte sich eine neue Arbeitsgruppe, die z.Zt. eine Überarbeitung der Leitlinien vornimmt. Erneut gehören dieser Arbeitsgruppe von den einzelnen Fachgesellschaften autorisierte Vertreterinnen und Vertreter an:

DGESS: Prof. Stephan Herpertz, Bochum

DGKJP: Prof. Beate Herpertz-Dahlmann, Aachen

DGPM: Prof. Stephan Herpertz, Bochum

DGPPN: Prof. Manfred Fichter, Prien, Prof. Anette Kersting, Leipzig

DGP´s:  Prof. Brunna Tuschen-Caffier, Freiburg; Prof. Silja Vocks, Osnabrück

DGVM: Prof. Anja Hilbert, Leipzig

DKPM: Prof. Almut Zeeck, Freiburg

DVT: Prof. Ulrich Schweiger, Lübeck

Mitglieder der Arbeitsgruppe sind:

Prof. U. Cuntz, Prien, Prof. M. de Zwaan, Hannover, Prof. M. Fichter, Prien, Prof. H.-C. Friederich, Düsseldorf, Dr. U. Hagenah, Aachen, PD. Dr. A. Hartmann, Freiburg, Prof. S. Herpertz, Bochum, Prof. B. Herpertz-Dahlmann, Aachen, Prof. A. Hilbert, Leipzig, Prof. A. Kersting, Leipzig, Prof. T. Legenbauer, Hamm, PD. Dr. A. Müller, Hannover, Prof. R. Pietrowsky, Düsseldorf, Dr. G. Resmark, Tübingen, Prof. U. Schweiger, Lübeck, Prof. J. Svaldi, Tübingen, Prof. B. Tuschen-Caffier, Freiburg, Prof. S. Vocks, Osnabrück,  Prof. J. von Wietersheim, Ulm, Prof. A. Zeeck, Freiburg, Prof. S. Zipfel, Tübingen, arbeiten zu)

In den letzten Jahren (die erste Fassung der Leitlinie bezieht sich auf Literatur bis 2006) ist eine größere Anzahl neuer Studien zu den Essstörungen veröffentlicht worden, wobei z.B. die Ergebnisse der weltweit größten Therapiestudie von ambulant behandelten Patientinnen mit Anorexia nervosa (ANTOP) zu berücksichtigen sind. Auch erhielt die Binge Eating Störung (BES) im neu erschienen DSM V (APA 2013) den Status einer eigenen Essstörungsentität und das Night Eating Syndrom wurde ähnlich wie die BES 1994 im DSM IV als vorläufige Essstörung unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten im DSM-V aufgenommen.

Der Konsensusprozeß ist für Herbst/Winter 2016 geplant.

Bochum, den 10.07.2016

Univ. Prof. Dr. med. S. Herpertz

awmf
Hier finden Sie den Link zu den gemeinsam mit der AWMF erstellten Patientenleitlinien.

IMG H B Preis 2014 optDer Hilde Bruch Forschungspreis wird zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses alle 2 Jahre während des DGESS-Kongresses vergeben.
(Foto/Quelle: Ricarda Schmidt)